Ich bin Erika Wendland, 56 Jahre alt (1951), verheiratet und habe 5 Kinder. Nach 20 Jahren Kindererziehung wollte ich sehr gerne wieder etwas anderes machen.
In meinen Beruf als Bankkaufmann kam ich nicht mehr zurück, Stellen gab es auch keine. So beschloss ich, eine Ausbildung als medizinische Fußpflegerin zu machen. Ein Zimmer im Haus war dann die Praxis. Ich merkte schnell, dass in einem kleinen Dorf mit 2000 Einwohnern nicht viel zu erreichen war, obwohl ich viele Weiterbildungen gemacht hatte und gut war.
In dieser Zeit erzählte mir eine Bekannte so begeistert von ihrem neuen Geschäft, dass ich mich damit befasste und erkannte: Wenn ich noch eine Chance habe, dann ist es das. Es ging um reines Empfehlungsmarketing, kein Kapitaleinsatz, kein Risiko, kein Verkauf. Also fing ich das Geschäft nebenher an. Das ist jetzt 8 Jahre her. Was Erika Wendland macht, will sie nicht im Gießkannenverfahren, sondern nur ernsthaft Interessierten mitteilen. Deshalb gibt es auf ihrer Homepage ein Kontaktformular.
Ich, Erika Wendland, bin die Firma. Inzwischen habe ich ca. 800 selbstständige Partner und einen monatlichen Umsatz von etwa 50.000,- bis 60.000,- €.
Nach 7 Monaten hatte ich ein Einkommen von 800,- DM und 1 Jahr später waren es 3.200,- DM. Inzwischen ist mein höchster Scheck 6.300,- €. Natürlich schwankt das Einkommen auch manchmal, weil jemand nach einiger Zeit feststellt, dass es doch nicht sein Geschäft ist. Aber ich weiß , dass mein Scheck weiter nach oben steigt, weil ich eine kostbare Geschäftsmöglichkeit anbieten kann, und es noch Menschen gibt, die genauso dankbar dafür sind wie ich.
Mein Leben hat sich durch dieses Geschäft total verändert. Als ich mich für diese Firma entschieden hatte, flog ich nach Amerika, um die Firmengründer kennezulernen und die Menschen zu sehen, die dort arbeiteten. Das war für mich wichtig, weil es die Firma erst seit 1999 in Deutschland gibt, und als ich anfing, kannte sie noch fast niemand. Ich kam zurück mit der Überzeugung: Ich bin stolz, dass ich für diese Firma arbeiten darf.
In meiner Begeisterung habe ich vielen Menschen von meinem Glück erzählt, und im nächsten Jahr hatte ich die Stufe erreicht, auf der man von der Firma zur Schulung nach Amerika eingeladen wird. Als mich jemand fragte, ob ich in Urlaub nach Amerika gehe, habe ich geantwortet: nein geschäftlich. Das hat mir gefallen. Und im nächsten Jahr hatte ich die Stufe erreicht, bei der die Firma zu einer Reise einlädt. Das ist immer für 2 Personen und immer eine Kreuzfahrt. Damals 7 Tage, inzwischen 9 Tage. Und in diesem Jahr war es 7 Tage Kreuzfahrt Hawaii. Und ich, die immer sparen musste, sitze in Honolulu im „Hilton“ direkt am Strand.
Inzwischen waren es einige Reisen. Es ist nicht nur das Reisen, sondern durch dieses Geschäft habe ich auch eine enorme Persönlichkeitsentwicklung erlebt. Ich bin nicht mehr die Erika von vor 8 Jahren. Zum Beispiel kann ich mit Problemen viel besser umgehen, ich kann meine Partner gut ausbilden und zum Erfolg führen, ich bekomme ehrliche Anerkennung und mein Selbstbewusstsein hat sich positiv verändert. Und dazu kommt das wunderbare Gefühl von Freude und Befriedigung, wenn jemand mit meiner Hilfe erfolgreich geworden ist.
Wir haben inzwischen zweimal im Jahr Führungskräfte-Besprechung auf Mallorca, und da werden dann einfach ein paar Tage drangehängt, so dass man eine ganze Woche auf der Insel ist. Ich war auch 3 Tage mit einigen meiner Partner in England bei der europäischen Zentrale zu Besuch, ich war geschäftlich in Paris und Graz. Das Reisen macht mir sehr viel Spaß, und ich lebe bei meiner Arbeit auf.
Und wenn dann Trendforscher diesem Geschäft die allerbesten Aussichten voraussagen, finde ich es total spannen, wo ich in 5 oder 10 Jahren sein werde.
Ich habe auch ein gutes Gefühl für jeden neuen Partner, weil ich weiß, dass er nie Schulden haben wird, auch wenn er in 2 Jahren feststellt, dass dieses Geschäft doch nicht zu ihm passt.
Ich bin heute sehr dankbar, dass ich in der Bank nicht genommen wurde. Zumal in der Bank Persönlichkeitsentwicklung gar kein Thema für mich gewesen wäre. Auch wenn es nicht immer nur einfach war, hat mir mein starker Wille zum durchhalten sehr geholfen und hilft mir bis heute noch, wenn nicht alles so läuft, wie ich es möchte. Denn es kommen auch Schwierigkeiten, es ist nicht alles immer nur schön.
Besonders bin ich auch dankbar für diese Arbeit mit Menschen, die mir viel Freude macht. Ich kann jeden nehmen, wie er ist, kann geduldig sein, muss nicht Druck ausüben. Und besonder dankbar bin ich, dass hier nicht auf Schnelligkeit ankommt, denn dass ist nicht meine Stärke. Mir wird immer wieder gesagt, ich strahle Ruhe und Vertrauen aus. Und dadurch, dass ich von unten angefangen habe, kann ich jetzt auch meine Erfahrungen weitergeben. Nämlich, dass ich immer Menschen gesucht habe, die erfolgreich sind und die ich fragen konnte, was sie dafür gemacht haben. Zum Erfolgreichwerden gehört für mich auch Bücher lesen, Seminare besuche und auch einmal über seinen eigenen Schatten zu springen. Mal etwas tun, wovor man Angst hat, wodurch man aber wächst.
Und je länger ich in meinem Geschäft bin und auch mal Vergleiche anstelle, desto mehr wächst mein Vertrauen in die Firma und in die Produkte, und das strahle ich auch aus.
Rückblichend denke ich, es wäre gut gewesen, am Anfang einen persönlichen Coach zu haben, aber mit dem festen Willen, etwas zu erreichen, geht es auch so. Den Coach kann man ja zu jeder Zeit später auch noch haben.
Es ist eine Umstellung selbstständig zu sein und nicht mehr Befehlsempfänger. Also wer Probleme damit hat, sich selbst zu motivieren, tut sich in einer Selbstständigkeit schwer, weil einem niemand sagt, tu dies und dann das.
Wenn aber jemand noch Wünsche und Ziele hat, nicht zufrieden ist mit seinem Berufsalltag und dem Einkommen, so ist eine Selbstständigkeit die Lösung.
In meinem Geschäft staune ich immer wieder, dass Menschen aus jeder Altersstufe (also auch Rentner) mit den unterschiedlichsten schulischen und beruflichen Hintergründen erfolgreich werden. Und das, ohne jegliches Eigenkapital.
Die Gefahr, dass einem der Erfolg in den Kopf steigt, ist überall da. Ich habe mir vorgenommen, daran zu arbeiten, dass ich normal bleibe. Ich will auf das positive sehen, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann, Kontakte pflegen kann, und das ich bei Sonnenschein auf der Terrasse arbeiten kann (telefonieren und lesen).
Insgesamt war für mich die Selbstständigkeit nur von Vorteil. Ich konnte mich weiterentwickeln und mein Mann und meine Kinder sind stolz auf mich.
Als Tipp für Neugründerinnen habe ich:
Ich wünsche Ihnen viel Freudigkeit, eine gute Entscheidung und viel Erfolg.
